Verlauf einer Schwangerschaft

Die schöne Zeit der Schwangerschaft Eine Schwangerschaft ist immer eine aufregende Zeit für eine Frau. Diese Zeit ist mit Ängsten, Vorfreude und Planungen für ein Leben mit Baby ausgefüllt. Der Tag an dem Sie von der Schwangerschaft erfahren, wird Ihr Leben – meistens – positiv verändern, für immer und unwiderruflich. Sie werden von nun an immer die Sorge für ein weiteres Leben tragen müssen.

Endlich schwanger

Vielleicht ist es auch für Sie der langersehnte Tag, an dem Sie einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten und vor Freude und Glück die ganze Welt umarmen könnten. Der nächste Schritt ist der Besuch eines Frauenarztes, der die Schwangerschaft noch einmal offiziell bestätigt, Ihnen sagt in welcher Schwangerschaftswoche Sie sind, Ihnen einen Mutterpass ausstellt und die nächsten Untersuchungstermine mit Ihnen bespricht. Vielleicht gibt es bereits bei dieser ersten Untersuchung ein Ultraschallbild, auf denen Ihr zukünftiges Baby allerdings nur in der Größe eines Stecknadelkopfes zu erkennen ist, je nachdem in welcher Schwangerschaftswoche Sie sind. Seien Sie sicher, die Bilder werden nach und nach immer mehr vom Baby zeigen. Gerade heute mit den 3D-Ultraschallbildern können Sie sich bereits frühzeitig vorstellen, wie das Baby aussehen wird.

Die schöne Zeit der Schwangerschaft

Die meisten haben Glück und erleben eine sehr schöne Schwangerschaft mit wenig oder gar keinen Problemen. Die wichtigsten Termine, die Sie in dieser Zeit haben, sind die Untersuchungstermin bei Ihrem Frauenarzt. Sollten sich Probleme einstellen, kann hier rechtzeitig reagiert werden. Im späten Stadium der Schwangerschaft werden dann auch regelmäßig die Herztöne Ihres Kindes kontrolliert, um festzustellen, ob es dem Baby gut geht oder ob es vielleicht früher auf die Welt geholt werden muss. Es gibt inzwischen so viele Untersuchungsmöglichkeiten, dass bereits frühzeitig Fehlbildungen oder Behinderungen festgestellt werden können. Dies ist aber sehr selten der Fall und Sie sollten sich auch nicht zu viele Gedanken darüber machen, sondern lieber die Schwangerschaft genießen. Die Schwangerschaft gehört bei den meisten Frauen zur schönsten Zeit im Leben. In dieser Zeit ist es wichtig, sich voll und ganz auf sich selber und das heranwachsende Leben zu konzentrieren und die Vorsorgetermine beim Frauenarzt regelmäßig wahrzunehmen. Ebenfalls sollten Sie sich bei der Schwangerschaftsgymnastik anmelden und vielleicht auch einen Pflegekurs absolvieren. Dann sind Sie und auch Ihr Partner bestens auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers vorbereitet.

Picture: 2009 Markus W. Lambrecht

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Die Hautregeneration fördern

So schützen und pflegen Sie Ihre Haut richtigDie Haut ist das größte und vielseitigste Organ des Menschen. Eine ihrer Aufgabe ist der Schutz des Menschen vor Umwelteinflüssen. Dabei kommt es vor, dass die Haut verletzt wird. Ob Verbrennungen, Prellungen oder Schnitte, die Haut wird im Laufe eines Menschenlebens stark strapaziert.

Wichtiges Schutzorgan des Menschen

Die Haut schützt den menschlichen Körper das ganze Leben vor äußeren Verletzungen. Dabei trägt die Haut einige Wunden davon. Besonders empfindliche Haut neigt dazu, auf Veränderungen der Umwelt zu reagieren. Dies kann sich durch Rötungen oder auch durch einen Ausschlag bemerkbar machen. Die Haut verfügt an sich über einen Regenerationsmechanismus, damit sie heilen und sich erneuern kann. In jungen Jahren funktioniert dieser Mechanismus recht gut. Doch verlangsamt sich dieser Heilungsprozess um ein Vielfaches, je älter der Mensch wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Haut durch die richtige Ernährung und passenden Cremes zu unterstützen. So kann der Verzögerung des Regenerationsprozesses entgegen gewirkt werden. Dies ist umso wichtiger für Menschen, die eine empfindliche Haut haben.

Viel Flüssigkeit und Vitamine

Es ist gesund, viel Wasser zu trinken. Dies gilt auch für die Haut. Wer bis zu drei Liter am Tag trinkt, sorgt dafür, dass die Haut gut durchblutet wird und Giftstoffe schnell abtransportiert werden. Doch auch Vitamine sind sehr wichtig, um der Heilung und Regeneration der Haut zu helfen. Diese sollten am besten frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen. Es gibt auch gute Cremes zum Schutz der Haut, die Feuchtigkeit und Vitamine enthalten. Cremes für empfindliche Haut sind besonders gehaltvoll. Für die Haut ist unter anderem das Vitamin A wichtig, denn es fördert die Teilung der Hautzellen. Außerdem hilft es bei der Bildung von sogenannten elastischen Fasern, wodurch einer Narbenbildung entgegen gewirkt wird. Auch das Vitamin C ist für die Stärkung der Haut von entscheidender Bedeutung, da es für eine gute Festigkeit und Elastizität sorgt. Vitamin E ist ein Fänger von “freien Radikalen” und Vitamin B5 fördert die Bindung der Feuchtigkeit von Zellen.

Mit der richtigen Ernährung und regelmäßiger Pflege kann die Regenerationsfähigkeit der Haut wesentlich verbessert werden. Empfindliche Haut sollte besonders viel Pflege erhalten. Sollte es doch einmal zu Wunden auf der Haut kommen, empfiehlt sich eine Creme mit hohem Zinkgehalt. Diese sorgt dafür, dass Wunden schneller heilen.

Fotoquelle: Uwe Grötzner – Fotolia

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Verbeugende Maßnahmen zur Herzgesundheit

Nach wie vor gehört der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen in den Industriestaaten, obwohl die absolute Anzahl der Todesfälle infolge eines Herzinfarktes seit Jahren rückläufig ist. Dies ist wohl auf eine bessere medizinische Aufklärung zurückzuführen. Welche präventiven Maßnahmen aber sind besonders wichtig, damit das Herz bis ins hohe Alter gesund bleibt?

Wie können altersunabhängige Risikofaktoren minimiert werden?

Besonders ein hoher Nikotinkonsum belastet das Herz-Kreislaufsystem in hohem Maße und kann zu einer Verkalkung der Arterien führen. Die Herzfrequenz beschleunigt sich, ebenso wie die Blutgerinnung. Dies begünstigt die Bildung einer Thrombose. Außerdem wird das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Wer also auf die Gesundheit seines Herzens wert legt, sollte sich einen Gefallen tun und das Rauchen aufgeben. Auch ein zu hoher Blutdruck kann auf Dauer einen Herzinfarkt auslösen, da er dazu führt, dass der Herzmuskel geschädigt wird. Das Herz kann seine Pumpbewegungen nicht mehr richtig ausführen und es kommt zu Herzrhythmusstörungen. Auch ein hoher Blutdruck kann auf Nikotinkonsum zurückgeführt werden, in manchen Fällen sind auch ein übermäßiger Alkoholgenuss oder ein sehr hoher Körperfettanteil die Ursache. Letztendlich sollten der Gesundheit zuliebe alle Risikofaktoren, also Alkohol- und Nikotinkonsum, Übergewicht, Bluthochdruck und Bewegungsmangel von vorne herein eingeschränkt und bekämpft werden, denn alle diese Faktoren bedingen sich gegenseitig und begünstigen eine Erkrankung des Herzens. Ganz wichtig ist außerdem der richtige Umgang mit Stress. Führt dieser nämlich zur physischen und psychischen Dauerbelastung, so können Depressionen und andere psychosomatische Krankheiten auftreten. Forschungen zeigen, dass sich eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen negativ auf den Blutdruck auswirken kann. Besonders gefährdet sind Menschen, die bereits durch eine Herzerkrankung vorbelastet sind. Wer also bereits unter Bluthochdruck leidet und sehr stressanfällig ist, der sollte möglichst mit Hilfe von Entspannungstechniken und ausreichend Bewegung einen Ausgleich schaffen. Gleiches gilt für Menschen, die beruflich stark eingespannt sind. Grundsätzlich ist es besser, dem Körper in Krisenzeiten eine Auszeit zu gönnen, als eine ernsthafte Herzerkrankung oder gar einen Herzinfarkt zu riskieren.

Maßnahmen, die das Herz auch im Alter gesund erhalten

Ab dem 60. Lebensjahr steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, deutlich an. Nach wie vor sind Männer eher betroffen als Frauen. Etwa 45 Prozent der Menschen, bei denen ein Infarkt auftritt, sind über 75 Jahre alt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Personen in diesem Alter leiden viel häufiger an Erkrankungen, welche die Entstehung eines Herzinfarktes begünstigen, beispielsweise an Nierenerkrankungen und Diabetes. Diese Erkrankungen müssen medikamentös behandelt werden, um das Risiko von Folgeerscheinungen zu minimieren. Es ist daher dringend zu empfehlen, dass Menschen ab dem 60. und ganz besonders ab dem 70. Lebensjahr regelmäßig ihren Arzt aufsuchen, um alle nötigen Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Das gilt auch für Senioren, die sich körperlich fit fühlen, denn nicht alle Krankheitssymptome können auf den ersten Blick als solche identifiziert werden. Besonders wichtig ist ebenfalls eine ausgeglichene, gesunde Ernährung. Fette Nahrungsmittel sollten eingeschränkt werden, da sie sich negativ auf den Blutdruck und auf die Gesundheit des Herzens auswirken. Auch Alkohol sollte nur in Maßen getrunken werden, wobei neuesten Studien zufolge der Genuss von 0,2 Litern Rotwein pro Tag das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um bis zu 60 Prozent senkt.

Bild gefunden bei: Andre Bonn – fotolia

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Herzinfarkt – ein Übel der Industrienationen

Im Gegensatz zu vielen anderen Zivilisationserkrankungen tritt der Herzinfarkt fast nur in den Industrienationen auf, die Ursache ist ein Absterben von Stücken des Herzmuskels, in der Regel aufgrund von Durchblutungsstörung, die länger als zwanzig Minuten anhalten.

Auslöser

Ausgelöst wird das Absterben, also der Infarkt, meistens durch eine Engstelle in einem der Herzkranzgefäße oder ein Blutgerinnsel, dass eine Arterie verstopft. Natürlich stellen sich viele Menschen die Frage, ob man einem Herzinfarkt vorbeugen kann, was in Grenzen durchaus möglich ist, doch eine Garantie dafür gibt es nicht. Selbst junge Menschen sind vor der Krankheit nicht gefeit, die Ursachen vielfältig, aber teilweise durchaus abstellbar.

Definition des Herzinfarktes

Die Statistik der Todesursache in den Industrienationen führt der Herzinfarkt an, wobei England und Ungarn die Spitzenreiter sind, dicht gefolgt von Skandinavien, Deutschland und Österreich sowie der Schweiz und Frankreich. Es gibt zwar keine genaue Definition, die immer gilt, doch im Allgemeinen wird der Begriff in der Wissenschaft gebraucht, wenn ein Absterben von Herzmuskelzellen vorliegt. Während des Infarktes kommt es häufig zu Herzrhythmusstörungen, bei einem sogenannten stillen Infarkt, also leichtem Herzinfarkt, zu Kammerflimmern, in manchen Fällen auch zum Sekundenherztod.

Unterschiedliche Definitionen

Interessanterweise definieren die Rettungsdienste den Herzinfarkt anhand von Symptomen, wie starken Schmerzen im Brustbereich, Oberbauch, in Armen und Schultern oder auch im Unterkiefer, häufig in Verbindung mit Brechreiz oder Erbrechen, sowie Schweißausbrüchen und einer Veränderung des EKG. Für Pathologen liegt der Herzinfarkt dann vor, wenn makroskopische oder auch mikroskopische Gewebeveränderungen gefunden werden, die Intensivmedizin nutzt die Möglichkeiten der Labordiagnostik und die Epidemiologen schließen auf Herzinfarkt zum Beispiel bei einer Leichenschau oder aufgrund von Krankenhausunterlagen. Beim Herzinfarkt treten immer irreparable Schäden in den Gefäßen auf, so dass eine pathologische Bestimmung, zum Beispiel, ob der Tote in seinem Leben mehrere Infarkte hatte, exakt erfolgen kann, denn nicht immer zeigen die Patienten Symptome für ihre Erkrankung oder merken, dass sie gerade einen leichten Herzinfarkt hatten.

Herzinfarkt – eine Krankheit, die nicht zwangsläufig entstehen muss

Die fünf Hauptursachen für den Herzinfarkt sind Nikotin- und Alkoholmissbrauch, Diabetes, Bluthochdruck, familiäre Belastungen und eine entweder ererbte oder erworbene Störung des Stoffwechsels. Gegen die ererbten Risikofaktoren ist der Mensch machtlos, doch gegen Alkohol, Nikotin, Zuckerkrankheit, sofern sie keine organische Ursache hat, und Bluthochdruck lassen sich Vorkehrungen treffen.

Risikofaktoren

Eine der häufigsten Ursachen für Bluthochdruck und Diabetes sind eine falsche Ernährung und das in vielen Fällen daraus resultierende Übergewicht. Oftmals fehlt die Zeit für eine ordentliche, gesunde Mahlzeit, zwischen den Terminen wird am Imbissstand schnell etwas gegessen, dann weitergehetzt. Der Stress, der durch Job und ungesunde Lebensweise entsteht, zählt ebenfalls zu den Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Erstaunlicherweise ereignen sich vierzig Prozent der Infarkte zwischen sechs Uhr und zehn Uhr morgens, ein besonders risikolastiger Tag ist der Montag. Bei Frauen gehört die Kombination aus Pille, Strass und Nikotin zu den extrem gefährlichen Verbindungen, bei Männern legen häufiger Alkoholgenuss und Nikotin oftmals die Grundlagen für die lebensgefährliche Krankheit, selbst wenn sie schlank sind. Gesunde Ernährung, falls nötig Gewichtsreduktion sowie viel Bewegung und Einschränkung oder Verzicht auf Nikotin und Alkohol, können einen Infarkt vielleicht nicht verhindern, aber zumindest das Risiko senken.

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Der Herzschrittmacher – Seine Bedeutung für den Patienten

Der Herzschrittmacher: Für den Patienten bedeutet er eine verbesserte Lebensqualität in Form eines regelmäßig schlagenden Herzens. Einen Herzschrittmacher benötigt ein Patient, dessen Herz einen durchgehenden oder anfallsartigen langsamen Herzschlag zeigt. Man nennt dies eine bradykarde Herzrhythmusstörung, die zu “Aussetzen oder Pausen” im Herzen führen kann, was sich bis zu einer später kommenden Herzschwäche führen kann.

Schrittmacher mit Defibrillatorsystem – eine weitere Elektrode wird zugefügt

Es kann zwar bei einer Herzinsuffizienz (Pumpschwäche des Herzens), bei der kein langsamer Pulsschlag vorliegt, ein besonderer Herzschrittmacher eingesetzt werden. Dieser wirkt sich auf die Pumpaktion der Herzkammern kraftvoll aus. Das nennt man einen “biventrikulären Schrittmacher”, der um eine Elektrode erweitert ist, was die linke Herzkammer stimuliert.

Was ist ein Herzschrittmacher?

Ein Herzschrittmacher ist ein mit einer Batterie betriebenes Gerät. Bei Bedarf gibt es elektrische Impulse an den Herzmuskel ab, was infolge dessen ein Zusammenziehen (eine Kontraktion) desselben auslöst. Wie kommt eigentlich unser Herzrhythmus zustande, warum schlägt unser Herz? Der Rhythmus des Herzens bildet sich in den Zellen des Herzens, der einen elektrischen Impuls abgibt. Die Muskelzellen kontraktieren daraufhin, das Herz pumpt. Wie bei so vielen Dingen im Leben, gibt es auch eine Rangfolge in der Reiz- und Rhythmusbildung, um ein Zusammenspiel der einzelnen Herzkammern zu garantieren. Das oberste Zentrum ist der Sinusknoten, der im rechten Herzvorhof liegt und in Ruhe etwa 60 Schläge pro Minute erzeugt. Diese Impulse werden über Leitungsbahnen- und AV-Knoten in den beiden Kammern verteilt. Daraufhin erfolgt der Vorhofspasmus (Kontrakt) und etwas später der Kammerspasmus bzw. die -kontraktion.

Zustand des Patienten vor der Herzschrittmacher-Implantation

Der implantierte Herzschrittmacher hört praktisch den eigenen Herzschlag des Patienten und sendet daraufhin elektrische Reize aus. Bei körperlicher Belastung des Patienten steigt die Impuls- oder Reizabgabe an und wird angepasst. Der Herzschrittmacher wird notwendig, wenn der Sinusknoten des Herzens seine Impulsfolge verliert. Das können verschiedenste Ereignisse sein. Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder eine Blutversorgung der Zellen, die durch einen Herzinfarkt verschlechtert wurde. So wird ein zu langsamer Herzschlag durch eine Unterversorgung mit Blut eingeleitet, was sich in allgemeiner Schwäche, Schwindelgefühlen und einer körperlichen Minderleistung zeigt. Für die schnellen Herzrhythmusstörungen (Tachykardien) kann ebenso ein Schrittmacher eingesetzt werden. Diese übernehmen praktisch die Führung, sie überholen den eigenen Herzschlag und eine normale Herzfolge stellt sich ein.

Die Operation

Das Implantieren eines Herzschrittmachers ist keine große Angelegenheit. Nur einige Tage Krankenhausaufenthalt sind notwendig. Bei ansonsten guter Konstitution des Patienten kann die Operation auch ambulant, mit in örtlicher Betäubung, durchgeführt werden, Komplikationen sind sehr selten. Ist der Herzschrittmacher eingesetzt, wird er auf die Bedürfnisse des Patienten programmiert. Dies geschieht mit speziellen elektrischen Messgeräten.

Prognosen nach Einsetzen des Herzschrittmachers

Der Patient fühlt sich nach dieser Herzschrittmacher-Implantation deutlich besser und das Herz pumpt wieder regelmäßig. Ein normales Leben sollte, natürlich im Rahmen von persönlichen Möglichkeiten, wieder machbar sein. Das kann Ihre Freizeitaktivitäten betreffen, Reisen mit Nutzung aller Möglichkeiten, auch ein Flugzeug kann bestiegen werden. Die Hobbys wie Schwimmen und Baden, Saunagänge oder Solarien, können weiter durchgeführt werden, sofern hier keine anderen Grunderkrankungen vorliegen. Grundsätzlich ist die Funktion und die Programmierung des Herzschrittmachers Sache des Kardiologen. Regelmäßige Kontrollen sind Pflichtprogramm. Dabei werden unter anderem der Zustand der Batterien und der Fehlzustand überprüft. Die Zeitabstände der Kontrollen bewegen sich in halbjährlichen oder jährlichen Abständen, natürlich abhängig von Grunderkrankungen. Wenn außergewöhnliche Befindlichkeiten außerhalb der Kontrolluntersuchungen auftreten sollten, sollten Sie umgehend Ihren Kardiologen aufsuchen.

Bildquelle: Robert Kneschke – Fotolia

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Herzrhythmusstörungen – mit dem EKG gut erkennbar

Herzrhythmusstörungen werden oftmals nicht erkannt. Es sei denn, es treten die typischen Symptome, wie “Herzschlag bis zum Hals”, Herzstolpern oder auch das Aussetzen des Herzschlags selbst in gehäufter Form auf.

Grundsätzliches

Es gilt, dass die Anzeichen zwar im Auge gehalten werden müssen, aber eine Vielzahl von Menschen mit der Herzschwäche problemlos leben können und wirklich erst dann eine größere Untersuchung notwendig wird, wenn das Herzstolpern die Lebensqualität beginnt zu beeinflussen. Der Hausarzt wird bei den ersten ernst zu nehmenden Signalen mit einem Langzeit-EKG den aktuellen Herzrhythmus prüfen, um dann zu entscheiden, welche Maßnahmen er für notwendig hält.

Langzeit-EKG – lästig, aber äußerst effektiv

Das Langzeit-EKG gehört zu den wichtigsten Diagnoseinstrumenten bei Herzrhythmusstörungen. Um ein relativ genaues Bild über die Veränderungen der Herzfrequenz über den Tag verteilt zu erhalten, legt in der Regel der Hausarzt dem Patienten das Langzeit-EKG für einen Zeitraum zwischen achtzehn und vierundzwanzig Stunden an. Im Anschluss hat er die Möglichkeit die Kurve, die das EKG-Gerät während dieser Zeit angefertigt hat, auszuwerten. Hat er aufgrund einer Unregelmäßigkeit oder besonderen Rhythmusänderungen des Herzschlags zum Beispiel in den Ruhefasen Zweifel, dass eine sichere Diagnose so möglich ist und er den Patienten richtig behandeln kann, wird er in jedem Fall als Herzspezialisten den Kardiologen hinzuziehen.

Langzeit-EKG und Herzmonitor

In der Regel bekommt der Patient zur Feststellung des Herzrhythmus ein normales Blutdruckmessgerät angelegt. Die Manschette, die relativ stramm am linken Oberarm befestigt wird, bläst sich im Zehnminutenrhythmus auf, ermittelt beim Ablassen der Luft sowohl den systolisch arteriellen, als auch den diastolisch arteriellen Druck und errechnet während der Prozedur auch noch gleichzeitig den Herzschlag pro Minute. Während der Nacht ist so ein Blutdruckgerät etwas unangenehm, denn zum einen wird der Patient entsprechend verkabelt und zum anderen sind die alten Geräte zwar zuverlässig, aber leider verhältnismäßig groß. Hinzu kommt, dass das Aufblasen der Manschette alle zehn Minuten bis zum Endpunkt bei den meisten Patienten zu einem unruhigen Schlaf führt. Die wenigsten Träger sind in der Lage damit die Tiefschlafphase zu erreichen. Dieser Punkt wird bei der Analyse der Herzkurve mit einkalkuliert.

Neue Modelle sind komfortabler

Die neuen Geräte für ein Langzeit-EKG sind deutlich komfortabler, sie sind klein und kompakt und arbeiten über Funk. Im Gegensatz zu den alten Geräten, die die Herzströme im Grunde nur alle zehn Minuten erfassen konnten, sind die neuen Langzeit-EKGs in der Lage permanent aufzuzeichnen. Der Patient kann so seinem normalen Tagesablauf folgen, das Bild des Herzrhythmus wird exakter. Das Einzige, was vom Patienten als Mithilfe erwartet wird, ist die genaue Aufzeichnung der Tätigkeiten während des Tages. Hierbei muss der Patient jedes eingenommene Medikament, sowie anstrengende Tätigkeiten dokumentieren.

Herzmonitor

Eine Besonderheit unter den neuen EKG-Geräten stellen die sogenannten implantierbaren Herzmonitore dar. Dieses Gerät, das Ähnlichkeiten mit einem simplen, aber extrem flachen USB-Stick aufweist, wird dem Patienten etwas über dem Herzen unter die Haut gesetzt. Exaktere Aufzeichnungen des Herzrhythmuses sind kaum mehr möglich, jede noch so kleine Veränderung wird registriert. Diese Geräte ermöglichen eine besonders genaue Diagnose und daraus resultierend, eine entsprechende Therapie.

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Herzrhythmusstörungen – oft unerkannt und doch gefährlich

Es leiden mehr Menschen unter Herzrhythmusstörungen als allgemein angenommen. Oftmals stellt sich die Krankheit erst im Rahmen von Sportuntersuchungen oder bei einer Rekrutierung heraus, manchmal während eines Krankenhausaufenthaltes oder durch Atemprobleme bei plötzlicher Anstrengung. Wer betroffen ist, sollte sich im Klaren darüber sein, dass die Krankheit, auch wenn der Patient sie nicht spürt, auf jeden Fall unter ärztliche Kontrolle gehört.

Einteilung und Gefahren der Herzrhythmusstörung

Es gibt drei völlig unterschiedliche Ursachengruppen für Herzrhythmusstörungen, zum einen die angeborene und zum anderen die im Laufe des Lebens entstandene Herzrhythmusstörung sowie die, die sich aus einer anderen Krankheit entwickelt oder aufgrund von übermäßigem Stress entsteht. Herzrhythmusstörungen werden in der Regel nach dem Entstehungsort eingeteilt, neben dieser Unterteilung in Leitungs- und Erregungsbildungssystem, Vorhof und Kammer Herzrhythmusstörung, gibt es noch drei zusätzliche Untergruppen des Herzschlagfehlers. Die tachykarde oder bradykarde Rhythmusstörung, die von der Geschwindigkeit des Herzschlags ausgeht, die Unterscheidung nach Gefährlichkeitsgrad, also ob gut- oder bösartig beziehungsweise lebensbedrohlich und nach der Entstehung, wie angeboren oder erworben. Zu den angeborenen Störungen zählen Herzmuskelerkrankungen, zusätzliche Leiterbahnen und Ionenkanalerkrankungen, zudem Herzmuskelverdickungen oder Herzhöhlenvergrößerungen.

Anzeichen

Typisch für die Herzrhythmusstörung ist das Herzstolpern. Dies tritt gerade ab einem gewissen Alter relativ häufig auf. Auch kurzfristiges Aussetzen des Herzschlags respektive Herzrasen oder das Spüren des Herzschlags bis in den Hals, können Anzeichen sein. Bei einem gesunden Herzen kommt so etwas ab und an vor und ist nicht weiter bedenklich, bei einem Herz mit Beschädigung häuft sich das Auftreten, das Herz nimmt mit jeder “Eskapade” weiteren Schaden. In Extremfällen erkrankt der Patient an einem Lungenödem oder starken Herzschmerzen, diese treten anfallartig auf. Ganz gefährlich bei den Herzrhythmusstörungen ist die nicht selten auftretende Mangeldurchblutung des Gehirns, in schweren Fällen einhergehend mit Schwindel, Krampfanfällen, Desorientierung oder dem vorübergehenden Verlust von Sprache und Sichtfeld, sowie der Zusammenbruch des Kreislaufsystems bis zu völliger Bewusstlosigkeit und Herzstillstand.

Therapiemöglichkeiten eines Herzschlagfehlers

Im Gegensatz zum Herzinfarkt und/oder Bluthochdruck gibt es keine Möglichkeit, einen Herzrhythmusfehler zu verhindern – der Patient hat beziehungsweise bekommt die Krankheit oder nicht. Um die richtige Therapie zu finden, ist eine gründliche Untersuchung mit Anamnese, also Aufnahme der Kranken- und Familiengeschichte, nötig. Behandelt wird die Herzrhythmusstörung nur bei einem Herzfehler oder bestehenden Herzschaden.

Behandlungsmöglichkeiten

Es stehen drei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung – medikamentös, elektrisch oder invasiv. Die medikamentöse Behandlung erfolgt in Form von stabilisierenden und frequenzregulierenden Medikamenten, dazu gehört unter anderem der Einsatz von Betablockern, Digitalis oder Amiodaron sowie Atropin, jedes für sich ein Gift, dessen Einnahme für gesunde Menschen lebensbedrohlich ist. Bei der elektrischen Behandlung bekommt der Patient bei einem zu langsam schlagenden Herz einen Herzschrittmacher eingesetzt, der mithilfe eines eingebauten Defibrillators dem Herz einen gesunden Takt aufzwingt. Flattert oder flimmert der Vorhof sind elektrische Impulse auf die Haut eine bewährte Methode, immer eingesetzt in der Hoffnung, dass der Reizstrom den Rhythmus wieder stabilisiert und weitere Behandlungen für die Zukunft oder zumindest die kommenden Monate nicht mehr nötig sind. Die Invasivbehandlung bei bösartigen Herzrhythmusstörungen bedeutet, dass mit einem Herzkatheter verstopfte Venen und/oder Arterien geöffnet werden, eine Alternative ist die Umgehung des kranken Bereichs mittels einer Bypass-Operation.

Bildquelle: Andreas Keudel © ISO K° – photography

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